Keine Namen niemand

Begründung der Jury: 

Die Schikanen gegen die Bewohner des sogenannten Nordviertels in dem kleinen Ort im Rheinischen Schiefergebirge, der in diesem Hörspiel Ederswald heißt, beginnen im Sommer 1933: Abends dürfen die Menschen ihre Wohnungen nicht mehr verlassen. SA-Männer stehen vor den Türen und bedrohen sie mit Gewehren, wenn sie vor die Tür treten. Die Bewohner nennen das „die Belagerung“. 

Sonderpreis 2025 geht an Maren Kroymann

Frankfurt am Main, den 2. Juli 2025 – Die Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin Maren Kroymann erhält den Sonderpreis der Jury des Robert Geisendörfer Preises 2025. Die Jury unter dem neuen Vorsitz von Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst würdigt mit der Auszeichnung das jahrzehntelange künstlerische Wirken einer außergewöhnlichen Frau, die mit Mut, Scharfsinn und Humor Maßstäbe in der deutschen Medienlandschaft gesetzt hat.

Zur Begründung schreibt die Jury:

41. Preisverleihung

Die Jury hat getagt und unter den vielfältigsten Einreichungen die Gewinner und Gewinnerinnen  für die 41. Preisverleihung des Robert Geisendörfer Preises festgelegt. In einem intensiven Auswahlprozess wurden herausragende Leistungen gewürdigt, die sich durch Kreativität, Innovationsgeist und gesellschaftliche Relevanz auszeichnen.

In den kommenden Wochen werden die Gewinner und Gewinnerinnen persönlich vom Programmgeschäftsführer des Robert Geisendörfer Preises über ihre Nominierung informiert. 

Bericht Kindermedien 2024

Geht es um Kinderfernsehen, fällt gern der Begriff „Augenhöhe“: Die Redaktionen sollen die Zielgruppe nicht von oben herab behandeln, sondern der kindlichen Perspektive gerecht werden. Handwerklich lässt sich das zum Beispiel umsetzen, indem Kameraleute in die Knie gehen, wenn sie Kinder filmen. „In die Knie“ heißt jedoch nicht „auf die Knie“: Viele Produktionen privater Sender zeigen, was dabei herauskommt, wenn man sich dem jungen Publikum mit bunten Bildern und nervtötend lauten Stimmen anbiedert.

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