Kategorien und Kriterien

Kinderprogramme

Der Robert Geisendörfer Preis ist der Medienpreis der Evangelischen Kirche. Er wird im Gedenken an einen christlichen Publizisten vergeben, der auch als Rundfunkfachmann, Medienpolitiker und Fernsehbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Maßstäbe journalistischer Profession und Passion gesetzt und sich in vielfältiger Weise um den Rundfunk verdient gemacht hat.

Der Preis wird jährlich für ein oder zwei Produktionen für Kinder im Alter von drei bis vierzehn Jahren vergeben.

Ausgezeichnet werden publizistische Leistungen deutscher Rundfunkveranstalter, die das individuelle und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken, die zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter und zum guten Miteinander von Einzelnen, Gruppen und Völkern beitragen. Sie sollen einen Beitrag zur Überwindung von Gewalt leisten und die Kreativität und die Phantasie von Kindern fördern. Dabei soll insbesondere hervorragende pädagogische, konzeptionelle und gestalterische Qualität gewürdigt werden.

Für den Wettbewerb zum Robert Geisendörfer Preis können Sendungen aller Programmsparten und in jeder Länge eingereicht werden, z. B. Fernseh-, Kurzspielfilme, Serien und Reihen (jeweils bis zu drei Teile), Animationsfilme, Informations- und Dokumentations-, sowie Unterhaltungssendungen.

Die öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Programmanbieter von Kindersendungen können jeweils bis zu drei ausgestrahlte Fernsehbeiträge einreichen. Über die von den Fernsehveranstaltern nominierten Sendungen hinaus kann die Jury „Kinderprogramme“ bis zu drei weitere Beiträge für den Wettbewerb vorschlagen.

Die Kriterien gelten sinngemäß auch für hörfunk- und fernsehmäßige Produktionen.

Die Robert Geisendörfer Preise für Kinderprogramme können an Programmanbieter, Einzelpersonen oder Redaktionen vergeben werden.

Es werden jährlich zwei Produktionen ausgezeichnet. Den Preisträgern wird die „Robert Geisendörfer Medaille“ überreicht. Die Preise sind jeweils mit 5.000 € dotiert.

 

Allgemeine Programme

Der Robert Geisendörfer Preis ist der Medienpreis der Evangelischen Kirche für Hörfunk und Fernsehen. Er wird im Gedenken an einen christlichen Publizisten vergeben, der auch als Rundfunkfachmann, Medienpolitiker und Fernsehbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Maßstäbe journalistischer Profession und Passion gesetzt und sich in vielfältiger Weise um den Rundfunk verdient gemacht hat.

Der Preis wird jährlich für Hörfunk- und Fernsehsendungen, bzw. hörfunk- oder fernsehmäßige Produktionen aus allen Programmsparten vergeben, die einen besonderen Beitrag zur gesellschaftlichen Kommunikation leisten. Ausgezeichnet werden publizistische Leistungen deutscher Hörfunk- und Fernsehveranstalter, die das individuelle und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken, die zum guten Miteinander von Einzelnen, Gruppen, Völkern und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen und somit die christliche Orientierung vertiefen sowie Zeugnis und Dienst der Kirche unterstützen. Dabei soll insbesondere hervorragende journalistische, konzeptionelle und gestalterische Qualität gewürdigt werden.

Für den Wettbewerb zum Robert Geisendörfer Preis können Hörfunk- und Fernsehsendungen, bzw. hörfunk- oder fernsehmäßige Produktionen aller Art und in jeder Länge eingereicht werden, z.B. Dokumentationen, Reportagen und Features, Hörspiele, Live-Übertragungen, Fernsehfilme, Dokudramen, Serien und Reihen (jeweils bis zu drei Teilen), Spots, Kommentare, Diskussionssendungen und Meditationen.

Die öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Programmanbieter in Deutschland können jeweils vier ausgestrahlte Produktionen einreichen. Hörfunkanbieter können jeweils zwei ausgestrahlte Produktionen einreichen. Über die von den Rundfunkveranstaltern nominierten Sendungen hinaus kann die jeweilige Vorauswahl-Jury bis zu drei weitere Hörfunk- und Fernsehproduktionen für den Wettbewerb vorschlagen.

Es werden jährlich bis zu vier Sendungen ausgezeichnet, davon in der Regel je zwei für Hörfunk (hörfunkmäßige) und Fernsehen (fernsehmäßige). Außerdem wird den Preisträgern die „Robert Geisendörfer Medaille“ überreicht. Die Preise sind jeweils mit 5.000 € dotiert.

Darüber hinaus kann die Jury für exemplarische publizistische oder künstlerische Leistungen einen Sonderpreis vergeben. Verliehen wird auch hier die „Robert Geisendörfer Medaille“. Diese Auszeichnung ist undotiert.