Kategorien und Kriterien

Kinderfernsehpreis

Die Evangelische Kirche vergibt seit 2004 im Rahmen des Robert Geisendörfer Preises eine Auszeichnung für die beste Kinderfernsehsendung. Weil die Kirche die Interessen von Kindern ernst nimmt, möchte sie der emotionalen Bedeutung von Fernsehen für diese Zielgruppe Rechnung tragen und werteorientiertes Handeln sowie ethische Orientierung im Kinderfernsehen fördern.

Damit ist der evangelische Medienpreis um die Kategorie „Kinderprogramme“ erweitert worden. Jährlich wird eine Fernsehproduktion ausgezeichnet, die sich an Kinder im Alter von drei bis vierzehn Jahren richtet. Ab 2010 werden jährlich zwei Preise für die besten Kinderprogramme vergeben. Angesichts des immer weniger überschaubaren Angebots möchte die Kirche gelungene Einzelstücke hervorheben und die Sender ermutigen, weiterhin an Qualitätsmaßstäben festzuhalten.

Prämiert werden Sendungen, die das individuelle und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen. Sie sollen einen Beitrag zur Überwindung von Gewalt leisten und die Kreativität und Phantasie von Kindern fördern.

Der Geisendörfer Preis „Kinderprogramme“ wird von der „Wolfgang und Gerda Mann Stiftung – Medien für Kinder“ gefördert und seit 2013 auch von der Evangelischen Akademie Tutzing unterstützt. Die Auszeichnung ist mit insgesamt mit 10.000 Euro dotiert.
 

Auswahlkriterien Allgemeine Programme

Der Robert Geisendörfer Preis ist der evangelische Medienpreis für Hörfunk und Fernsehen. Er wird im Gedenken an einen christlichen Publizisten vergeben, der auch als Rundfunkfachmann, Medienpolitiker und Fernsehbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Maßstäbe journalistischer Profession und Passion gesetzt und sich in vielfältiger Weise um den Rundfunk verdient gemacht hat.

Der Preis wird jährlich für Hörfunk- und Fernsehsendungen aus allen Programmsparten vergeben, die einen besonderen Beitrag zur gesellschaftlichen Kommunikation leisten. Ausgezeichnet werden publizistische Leistungen deutscher Hörfunk- und Fernsehveranstalter, die das individuelle und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken, die zum guten Miteinander von Einzelnen, Gruppen, Völkern und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen und somit die christliche Orientierung vertiefen sowie Zeugnis und Dienst der Kirche unterstützen. Dabei soll insbesondere hervorragende journalistische, konzeptionelle und gestalterische Qualität gewürdigt werden.

Für den Wettbewerb zum Robert Geisendörfer Preis können Hörfunk- und Fernsehsendungen aller Art und in jeder Länge eingereicht werden, z.B. Dokumentationen, Reportagen und Features, Hörspiele, Live-Übertragungen, Fernsehfilme, Dokudramen und Serien und Reihen (jeweils bis zu drei Teilen), Spots, Kommentare, Diskussionssendungen und Meditationen.

Die öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Programmanbieter in Deutschland können jeweils vier ausgestrahlte Fernsehproduktionen einreichen. Hörfunkanbieter können jeweils zwei ausgestrahlte Hörfunkproduktionen einreichen. Über die von den Fernseh- und Radioveranstaltern nominierten Sendungen hinaus kann die jeweilige Vorauswahl-Jury bis zu drei weitere Hörfunk- und Fernsehproduktionen für den Wettbewerb vorschlagen.

Es werden jährlich bis zu vier Sendungen ausgezeichnet, davon je zwei für Hörfunk und für Fernsehen. Außerdem wird den Preisträgern die „Robert Geisendörfer Medaille“ überreicht. Die Preise sind jeweils mit 5.000 € dotiert.

Darüber hinaus kann die Jury für exemplarische publizistische oder künstlerische Leistungen einen Sonderpreis vergeben. Verliehen wird auch hier die „Robert Geisendörfer Medaille“. Diese Auszeichnung ist undotiert.

Auswahlkriterien Kinderprogramme

Der Robert Geisendörfer Preis ist der evangelische Medienpreis. Er wird im Gedenken an einen christlichen Publizisten vergeben, der auch als Rundfunkfachmann, Medienpolitiker und Fernsehbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Maßstäbe journalistischer Profession und Passion gesetzt und sich in vielfältiger Weise um den Rundfunk verdient gemacht hat.

Die Preise werden jährlich für Fernsehproduktionen für Kinder im Alter von drei bis vierzehn Jahren vergeben.

Ausgezeichnet werden publizistische Leistungen deutscher Fernsehveranstalter, die das individuelle und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken, die zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter und zum guten Miteinander von Einzelnen, Gruppen und Völkern beitragen. Sie sollen einen Beitrag zur Überwindung von Gewalt leisten und die Kreativität und die Phantasie von Kindern fördern. Dabei soll insbesondere hervorragende pädagogische, konzeptionelle und gestalterische Qualität gewürdigt werden.

Für den Wettbewerb zum Robert Geisendörfer Preis können Fernsehsendungen aller Programm-sparten und in jeder Länge eingereicht werden, z. B. Fernsehfilme, Kurzspielfilme, Serien und Reihen (jeweils bis zu drei Teilen), Animationsfilme, Informations- und Dokumentationssendungen sowie Unterhaltungssendungen.

Die öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Programmanbieter von Kinderfernsehsendungen können jeweils bis zu drei ausgestrahlte Fernsehbeiträge einreichen. Über die von den Fernsehveranstaltern nominierten Sendungen hinaus kann die Jury „Kinderprogramme“ bis zu drei weitere Beiträge für den Wettbewerb vorschlagen.

Die Robert Geisendörfer Preise für Kinderprogramme können an Programmanbieter, Einzelpersonen oder Redaktionen vergeben werden.

Es werden jährlich zwei Fernsehproduktionen ausgezeichnet. Den Preisträgern wird die „Robert Geisendörfer Medaille“ überreicht. Die Preise sind jeweils mit 5.000 € dotiert. Gestiftet wird das Preisgeld von der „Wolfgang und Gerda Mann Stiftung – Medien für Kinder“ und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).